Jahresbericht 2025
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SDG Update | 13. April 2026

Der Jahresbericht 2025 ist da!

2025 stand bei uns im Zeichen von «10 Jahre SDGs». Dieses Jubiläum haben wir genutzt, um gemeinsam mit lokalen und internationalen Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eine ehrliche Zwischenbilanz zu ziehen, Fragen zur Umsetzung nachhaltiger Entwicklung zu vertiefen und neue Impulse für unsere weitere Arbeit aufzunehmen.

Gerade in einer Zeit, in der das Dringende oft das Wichtige überlagert, bleiben die SDGs für uns eine zentrale Orientierung. Gleichzeitig hat sich 2025 gezeigt: Handlungsfähigkeit allein reicht nicht aus, wenn es am politischen und gesellschaftlichen Willen zur konsequenten Umsetzung fehlt. Umso wertvoller sind die vielen Menschen und Organisationen, die sich mit uns für nachhaltige Entwicklung engagieren, Verantwortung übernehmen und konkrete Veränderungen mittragen.

Was wir im vergangenen Jahr gemeinsam mit unserem Netzwerk angestossen und erlebt haben, könnt ihr ab sofort im Jahresbericht 2025 nachlesen. Wir freuen uns, die entstandenen Kontakte, Kooperationen und Ideen weiterzuentwickeln. Viel Freude bei der Lektüre und ein grosses Danke für die vielfältige Unterstützung, das Vertrauen und die vielen Begegnungen.

… aus unserem Netzwerk

Kann künstliche Intelligenz nachhaltig sein? – Universität Liechtenstein
Studierende der Uni suchen Menschen, die sich für Umweltthemen engagieren und ihre Perspektive im Rahmen einer internationalen Forschungsarbeit einbringen möchten. Im Zentrum steht eine virtuelle E-Townhall, die unterschiedliche Sichtweisen zum Thema Nachhaltigkeit sammelt und der Frage nachgeht, wie KI dazu beitragen kann, Städte nachhaltiger und lebenswerter zu machen. Gesucht sind Personen aus unserem Netzwerk und darüber hinaus, die ihre Meinung zu technologischem Wandel, urbanen Systemen und nachhaltiger Entwicklung teilen möchten.
Die Veranstaltung findet am 30. April um 10:30 Uhr und 14:30 Uhr und am 2. Mai um 10:30 Uhr statt.

Neuigkeiten aus unserem Netzwerk

Ausstellung: Das 3×3 der neuen Mobilität – LGU
Die Wanderausstellung macht bis 2. Mai in Bendern bei der Jugendbeiz B28 Station und lädt dazu ein, nachhaltige Mobilität aus unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen. Sie versammelt persönliche Erfahrungen, Ausflugstipps und alltagstaugliche Ideen für umweltfreundliches Unterwegssein – zu Fuss, mit dem Velo oder mit Bus und Bahn. Begleitet wird die Ausstellung von mehreren kostenlosen Veranstaltungen – mehr dazu weiter unten.

Geschäftsführung gesucht – Verein für Menschenrechte (VMR) 
Eine einzigartige Stelle wird frei! Der VMR, die unabhängige Menschenrechtsinstitution Liechtensteins, sucht auf Ende Jahr oder nach Absprache eine neue Geschäftsführung (60-80 %) mit Führungserfahrung und persönlicher Integrität. Die Ausschreibung dauert bis 15. Mai.

Resilienz bei Kindern entwickeln – Kinderschutz.li
Psychische Widerstandskraft ist nicht angeboren. Umso wichtiger ist es, dass Kinder lernen, Frust auszuhalten und Strategien entwickeln, um mit Rückschlägen umzugehen, um im Berufsleben nicht überfordert zu sein. Der Verein Kinderschutz.li erklärt im Interview mit dem Vaterland, wie Kinder zu mental starken Menschen heranwachsen können und weshalb die Resilienz der Eltern dabei wichtig ist.

Vielfältige Workshops buchbar – aha
Das bunte Angebote greift aktuelle Themen aus der Lebenswelt junger Menschen auf und stärkt sie darin, Haltung zu zeigen, mitzureden und mitzugestalten. Beispiele sind der Workshop «Stand up – Speak out!» zu Vorurteilen, Diskriminierung und Zivilcourage oder «Jetzt erst Recht! Menschenrechte für alle und überall» zu Menschenrechten im Alltag und der Frage, wie man sie einfordern kann. Die Workshops sind kostenlos, dauern 90 Minuten und sind ab der 6. Klasse buchbar. Mehr Infos findet ihr hier.

Aktuelles

Der gefährliche Traum von der CO2-Entnahme
Ein Gastbeitrag auf Klimareporter warnt davor, grosse Hoffnungen auf technische CO2-Entnahmeverfahren zu setzen. Der Beitrag argumentiert, dass viele dieser Ansätze zu wenig Wirkung entfalten, teils neue ökologische Probleme schaffen und politische Verzögerungen begünstigen, weil sie von den eigentlichen Ursachen der Klimakrise ablenken. Statt auf rechnerische Kompensation und technische Einzelmassnahmen zu setzen, plädiert Peter Droege vom Liechten­stein Institute for Strategic Development für eine schnelle Senkung der Emissionen und die Regeneration natürlicher Systeme wie Ozeane, Wälder und Böden.

Bücher für positiven Wandel
Positive Beispiele mobilisieren fürs Klima: Wer erlebt, dass Engagement wirkt und dass dabei soziale Nähe entsteht, ist eher bereit, sich einzubringen. Angst, Schuld und Wut dagegen schrecken oft ab. Zwei Buchtipps greifen genau diese Frage auf, wie Wandel ermöglicht und neu gedacht werden kann: Luisa Neubauers «Was wäre, wenn wir mutig sind?» fragt, wie Mut in harten Zeiten wachsen kann und verbindet Klimakrise, Demokratie und Hoffnung. Maja Göpels «Unsere Welt neu denken» richtet den Blick auf die Frage, wie sich das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnen lässt und lädt dazu ein, Zukunft grundsätzlich anders zu denken.