SDG Update | 15. Juni 2026
SDGs sichtbar machen
Im Herbst zeigen wir wieder Flagge zeigen für die SDGs. Vom 18. September bis 2. Oktober wollen wir wieder möglichst viele SDG-Flaggen im ganzen Land sehen. Für die diesjährige Aktion suchen wir neue Standorte. Kennt ihr Unternehmen, Vereine oder Institutionen mit Flaggenmasten, die mitmachen könnten? Dann gebt uns diese Info bitte weiter! Je mehr Flaggen wehen, desto sichtbarer wird, wie viele Menschen und Organisationen sich in Liechtenstein für nachhaltige Entwicklung engagieren. Deswegen freuen wir uns über eure Inputs.
Im Herbst findet zudem die LIHGA statt. Wenn ihr mit eurer Organisation an der Messe vertreten seid, dann nutzt diese Gelegenheit und zeigt, was eure Arbeit mit den SDGs zu tun hat. Wenn ihr dazu Unterstützung, Ideen oder Materialien braucht, dann meldet euch bei uns. Wir helfen gerne weiter, denken gemeinsam mit euch nach und geben Impulse, wie ihr eure Beiträge zu nachhaltiger Entwicklung mit den SDGs verbinden könnt.
Neuigkeiten aus unserem Netzwerk
Jobs bei CIPRA International
Die CIPRA sucht aktuell Verstärkung für ihr Team in Schaan. Ausgeschrieben sind eine Stelle als Senior Projektmanager:in sowie ein sechsmonatiges Praktikum mit Schwerpunkt Kommunikation, Projekte und internationale Zusammenarbeit. Arbeitsbeginn für beide Stellen ist September 2026. Bewerbungsfrist für das Praktikum ist der 10. Juli 2026, für die Stelle als Senior Projektmanager:in der 31. Juli 2026. Mehr Informationen gibt es auf der CIPRA-Website.
Monitoringbericht 2025 zur Situation der Menschenrechte veröffentlicht – VMR
Der Bericht dokumentiert die menschenrechtlichen Entwicklungen des vergangenen Jahres und formuliert 58 Empfehlungen zur weiteren Stärkung der Menschenrechte in Liechtenstein. Behandelt werden mehr als 60 Themen in neun gesellschaftlichen Bereichen, darunter Gleichstellung, Schutz vor Gewalt, Gesundheit, Behinderung und Kinderrechte.
MINT-Gütesiegel erhalten – formatio
Wir gratulieren! Die Formatio wurde mit dem österreichischen MINT-Gütesiegel ausgezeichnet. Die Auszeichnung würdigt Schulen, die Kinder und Jugendliche mit innovativen Bildungsangeboten in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik fördern und dabei Mädchen und Jungen gleichermassen für Zukunftsthemen begeistern. Die Auszeichnung unterstreicht das langjährige Engagement der Schule für zukunftsorientierte Bildung.
Konsum & Ernährung: Regional, bewusst, wirksam – aha und SDG Allianz
Unsere Podcast-Reihe «234 Tage im Minus» zum diesjährigen Overshoot Day kommt zu Ende: Zu Gast in Folge 3 sind Cornelia Wolf vom Hoi Laden und Sandra Fausch von der Ackerschaft. Liana vom aha-Jugendteam spricht mit ihnen über die Herkunft unserer Lebensmittel, regionale Wertschöpfung, bewussten Konsum und die Frage, welche Entscheidungen tatsächlich einen Unterschied machen. Gemeinsam diskutieren sie, warum Lebensmittel oft zu wenig wertgeschätzt werden, wie Trends und Influencer unser Kaufverhalten beeinflussen und wie wir Ressourcen schonen können.
Aktuelles
Regionale Früchte ernten
Im Weidriet in Schaan bewirtschaftet der Verein Zwetschga eine rund 1,5 Hektar grosse Obstanlage mit Zwetschgen und Kirschen. Entstanden ist das Projekt, als die Zukunft der Anlage aufgrund des hohen Arbeitsaufwands und schwieriger Marktbedingungen ungewiss wurde. Heute pflegen engagierte Freiwillige die Bäume und machen regionale Früchte über Direktverkauf und Selbsternte zugänglich. Die Kirschen sind schon reif und können geerntet werden!
Klimakommunikation: Was bewirken Konsens-Botschaften?
Neue Studien zeigen, dass der Hinweis auf den wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel ein wirksames Instrument der Klimakommunikation sein kann. Wer erfährt, dass sich 97 Prozent der Klimawissenschaftler:innen einig sind, dass der Klimawandel menschengemacht ist, unterstützt tendenziell häufiger Klimaschutzmassnahmen und nimmt weitere Informationen aufmerksamer auf. Die Forschung zeigt damit, dass nicht nur Fakten wichtig sind, sondern auch die Art und Weise, wie wir darüber sprechen. Mehr dazu im Klimafakten-Beitrag.
Nachhaltige Ernährung bleibt blinder Fleck
Eine Analyse des Center for Biological Diversity zeigt: Fast 99 Prozent der Klimaberichterstattung erwähnen nachhaltige Ernährung nicht. Dabei gehört unser Ernährungssystem zu den zentralen Treibern der Klimakrise. Laut dem Bericht Roasting the Planet verursacht die Tierhaltung weltweit zwischen 12 und 19 Prozent der menschengemachten Treibhausgasemissionen, mehr als die Hälfte davon in Form von Methan. Die 15 grössten Fleisch- und Molkereikonzerne stossen zusammen mehr Treibhausgase aus als Deutschland. Die Zahlen machen deutlich, dass Ernährung ein zentraler Hebel für den Klimaschutz ist.


