SDG Update | 24. April 2026
SDG Update | 1. Juni 2026

SDG Update | 18. Mai 2026

Von Podcasts bis Politik

Der Stamm zum Agrarpolitischen Bericht 2026 stiess auf grosses Interesse. Gemeinsam wurde diskutiert, wie eine zukunftsfähige Landwirtschaft in Liechtenstein aussehen kann – zwischen Ernährungssicherheit, Biodiversität, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Wir freuen uns sehr über die engagierte Beteiligung und planen bereits einen weiteren Stamm im Herbst. Eine kurze Zusammenfassung der Inhalte findet ihr hier.

Gleichzeitig stand vergangene Woche auch der nationale Overshoot Day im Fokus: Seit dem 11. Mai verbrauchen Liechtenstein und die Schweiz mehr Ressourcen, als unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren kann. Gemeinsam mit dem aha haben wir dazu eine neue Podcast-Reihe mit dem Titel «234 Tage im Minus» gestartet. Die erste Folge ist bereits online: Co-Präsidentin Ruth Ospelt-Niepelt spricht darin über die SDGs, nachhaltigen Alltag und die Frage, wie Veränderung konkret gelingen kann – ohne perfekt sein zu müssen. Wir freuen uns, wenn ihr reinhört. Mehr Informationen zur Reihe findet ihr im Vaterland-Bericht.

Auch unsere gemeinsame Generalversammlung mit dem Netzwerk für Entwicklungszusammenarbeit war ein schöner Anlass. Besonders gefreut hat uns der Austausch zwischen den beiden Netzwerken sowie die spannenden Inputs zu Philanthropie und Entwicklungszusammenarbeit. Mehr dazu könnt hier nachlesen.

… aus unserem Netzwerk

Jugendcamp am Triglav-Gletscher – CIPRA
Gemeinsam mit jungen Erwachsene zwischen 18 und 29 Jahren aus Liechtenstein, Österreich, Italien und Slowenien geht es auf eine alpine Wanderung zu den Überresten des Triglav-Gletschers. Neben Outdoor-Erlebnissen und Austausch stehen Gespräche mit Glaziolog:innen und Bergführer:innen über Gletscher, Klima und Zukunftsfragen im Zentrum. Die Teilnahme ist kostenlos,Bewerbungsschluss ist der 20. Mai 2026. Gesucht werden aktuell besonders Teilnehmende aus Liechtenstein.

Lebenslanges Lernen als Schlüsselkompetenz – UFL, Uni Liechtenstein, Liechtenstein-Institut
Welche Fähigkeiten brauchen wir im KI-Zeitalter? Dieser Frage ging die Veranstaltung «Wissenschaftsstandort Liechtenstein – Forschung sichtbar machen!» nach. Im Zentrum der Diskussion standen «Future Skills» wie kritisches Denken, Urteilsvermögen, Empathie und vor allem lebenslanges Lernen. Vertreter:innen aus Forschung, Politik und Hochschulen betonten, dass KI zwar Daten verarbeiten könne – neue Ideen, Einordnung und gesellschaftliche Verantwortung aber weiterhin menschliche Fähigkeiten bleiben. Das Vaterland hat berichtet.

Geschäftsführung gesucht – Verein für Menschenrechte (VMR) 
Eine einzigartige Stelle wird frei! Der VMR, die unabhängige Menschenrechtsinstitution Liechtensteins, sucht auf Ende Jahr oder nach Absprache eine neue Geschäftsführung (60-80 %) mit Führungserfahrung und persönlicher Integrität. Die Ausschreibung wurde bis 31. Mai verlängert.

Aktuelles

Wissenschaft regional vernetzen und wirksam machen
Der Wissenschaftsverbund Vierländerregion Bodensee versteht sich als Plattform für die gesellschaftliche Gestaltung der Region. Im Zentrum stehen grenz- und sektorenübergreifende Zusammenarbeit, praxisnahe Innovation und die Frage, wie Forschung, Lehre und Transfer zu konkreter Wirkung in Gemeinden, Hochschulen, Unternehmen und Kulturorganisationen beitragen können. Aktuell bündelt der Verbund seine Arbeit in mehreren Programmen, darunter gesellschaftlicher Zusammenhalt, nachhaltige Vierländerregion sowie Arbeit & Talente. Ziel ist es, Wissen stärker zu vernetzen, evidenzbasierte Entscheidungen zu fördern und die Vierländerregion gemeinsam weiterzuentwickeln.

Umfrage zur Landwirtschaft: Weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit
Im Auftrag des Ministeriums für Äusseres, Umwelt und Kultur sowie des Amts für Umwelt hat das Liechtenstein-Institut eine Umfrage zu Chancen und Herausforderungen in der Landwirtschaft durchgeführt. Befragt wurden anerkannte Landwirtschaftsbetriebe im Rahmen der Arbeiten am Agrarpolitischen Bericht 2026. Die Ergebnisse zeigen unter anderem einen hohen Arbeits- und Administrationsaufwand sowie den Wunsch nach einfacheren Prozessen und praxistauglichen digitalen Lösungen. Besonders deutlich wurden auch die Herausforderungen rund um Pachtflächen und fehlende langfristige Planungssicherheit. Gleichzeitig wünschen sich viele Landwirt:innen mehr persönliche Beratung und direkten Austausch mit dem Amt für Umwelt. Auch das Vaterland hat berichtet.