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Die Meinungen scheinen gemacht. Die einen sagen, nur mit dem Biolandbau könne man die natürlichen Ressourcen unseres Planeten schützen und die sichere Ernährung der Menschen gewährleisten. „Nein“, sagen die anderen, man brauche dazu eine moderne Landwirtschaft, welche die Digitalisierung, autonom arbeitende Maschinen oder die moderne Gentechnik nutzt. Natur gegen Hightech? Ist dies wirklich die entscheidende Frage? Einer der renommiertesten Agrarwissenschaftler Dr. Urs Niggli hat auf solche Fragen oft überraschende Antworten und Beispiele parat. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei die Agrarökologie. Was diese genau bedeutet und in welche Richtung eine wirklich nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft gehen sollte, darüber will Urs Niggli zusammen mit Bevölkerung und Landwirten diskutieren.

 

Urs Niggli studierte an der ETH Landwirtschaft. Er arbeitete bei Agroscope Zürich-Reckenholz und Wädenswil, von 1990 bis 2020 war er Direktor des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) in Frick. Er entwickelte das FiBL zu einem europäischen Netzwerk mit Standorten in Deutschland, Österreich, Frankreich und Brüssel. 2020 gründete er das Institut für Agrarökologie (www.agroecology.science), wo er Projekte für die Lebensmittelindustrie und Stiftungen bearbeitet.

 

Die Teilnahme ist gratis und es folgt ein kleiner Apéro. Wir werden eine Beitragsbox für Spenden aufstellen.

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